Tagesgeld
Tagesgeld als Geldanlage
Tagesgeldkonten erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Zuvor waren Sparbücher die in der breiten Bevölkerung bevorzugte Anlage. Doch um die Jahrtausendwende wirkte sich die gesteigerte Nachfrage nach Geldanlagen auch auf die Verbreitung von Tagesgeldkonten aus. Das Tagesgeld punktet im Vergleich zum Sparbuch schließlich mit höheren Zinsen und bietet zugleich eine Einlagensicherung. Wie der Name schon andeutet, gehört das Tagesgeld zu den kurzfristigen Geldanlagen. Die Kontoführung ist kostenlos.
Im Gegensatz zum Festgeld ist das Tagesgeld eine unbefristete Geldanlage, auf die der Kunde täglich zurückgreifen kann. Das Tagesgeld bietet durch den Wegfall von Kündigungsfristen also eine hohe Flexibilität. Anders als beim Girokonto kann der Kunde vom Tagesgeldkonto jedoch keine Überweisungen tätigen oder Lastschriften festlegen. Das Tagesgeld ist demnach kein Ersatz für ein Girokonto, bietet jedoch eine flexible Ausnutzung hoher Zinsen, die je nach Anbieter zwischen 1.25 und 4.00% liegen.
Im Vergleich zum Sparbuch lockt ein Tagesgeldkonto mit höheren Zinsen. Diese sind jedoch, anders als beim Festgeld, vom Markt abhängig und können vom Geldinstitut beliebig erhöht oder gesenkt werden. Zwar ist das Tagesgeldkonto durch eine Einlagensicherung geschützt und bietet somit mehr Sicherheit als andere Geldanlagen, doch ein Wunschzins ist auf Dauer nicht zu garantieren. Tendenziell muss man beim Tagesgeld außerdem mit niedrigeren Zinsen rechnen als bei lang- und mittelfristigen Geldanlagen.
Von Geldinstitut zu Geldinstitut unterscheidet sich außerdem die Art der Zinsausschüttung und damit der Wertschöpfung. Wegen der womöglich wechselnden Zinshöhe, sollte man bei der Wahl des Geldinstitutes deshalb darauf achten, dass die Zinsen monatlich oder vierteljährlich ausgeschüttet werden. Bei einer jährlichen Ausschüttung werden die Zinsen nicht effektiv ausgenutzt. Zudem sollte der Anleger beachten, ob eine maximale Anlagesumme durch das Geldinstitut vorgegeben wird. Einige Anbieter locken außerdem mit Startguthaben zwischen 20 und 30 Euro.
Ein Tagesgeldkonto ist eine sichere Methode, das Geld “für sich arbeiten zu lassen”. Um einen möglichst hohen Nutzen der Anlage zu gewährleisten, ist die Aufmerksamkeit des Anlegers allerdings unabdingbar. Während beim Festgeld und beim Sparbuch die Zinsen relativ stabil bleiben und die Anlage für längere Zeit unbeobachtet bleiben kann, ist das Tagesgeldkonto Marktschwankungen unterworfen. Wer die Zinsen effektiv für sich nutzen möchte, muss jene Schwankungen regelmäßig beobachten.
Vorteil: Tagesgeld Konto online führen spart viel Zeit!
Tagesgeldkonto auch für kleine Anlagebeträge
Wenn Sie regelmäßig nur kleine Summen auf die Seite bringen und diese sparen wollen, sollten Sie trotzdem Ihr Geld nicht nur auf Ihrem Girokonto deponieren oder hin und wieder auf das herkömmliche Sparbuch transferieren. Bereits kleine Summen lohnen sich, wenn man z. B. bei den Direktbanken im Internet recherchiert und relativ gute Konditionen ab dem ersten Euro Sparguthaben auf einer Tagesgeldanlage findet. Vor allem das Tagesgeldkonto bietet zurzeit mit einer relativ guten Verzinsung auch schon für kleine Anlagebeträge attraktive Renditen. Denn nicht bei allen Banken sind die Zinssätze nach Anlagebetrag gestaffelt. So findet man bei interessanten Angeboten die Verzinsung für beispielsweise Anlagebeträge bis zu 5 000 Euro mit schon relativ günstigen Prozentsätzen.
Was auch hier wiederum bei Tagesgeld der große Vorteil ist: auch bei kurzfristig eintretenden Aufwendungen im privaten Bereich können Sie schnell über Ihre gesparte Summe kostenlos verfügen. Die Kontoführung sollte grundsätzlich kostenfrei sein, auch wenn sich die Anlagesummen auf nur kleine Beträge belaufen. Anders als z. B. bei Einlagen auf dem Sparbuch brauchen Sie also keine Kündigungsfristen einzuhalten – auch nicht bei größeren Beträgen. Es lohnt sich also, seine Ersparnisse – auch noch so kleine Beträge -gewinnbringend auf einem Tagesgeldkonto anzulegen und dafür einige Euros an Zinserträge problemlos und sicher zu erzielen. Einzige Voraussetzung ist stets bei einem Tagesgeldkonto, dass der Anleger ein Referenzkonto für den Geldtransfer nachweisen kann. Dies wird in der Regel sein bisheriges Girokonto für den normalen Geldverkehr sein, wobei er selbstverständlich sein Online-Konto verwenden kann.
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